@farasarchive 

At Home with Fara

Eigentlich ist Fara Mahmudy Studentin. Vor rund 2 Jahren hat die 25-Jährige mit ihrem Partner eine Wohnung in ihrer Wahlheimat Hamburg im Generalsviertel gefunden. Seit geraumer Zeit teilt Fara auf ihrem Account authentische Impressionen aus der gemeinsamen Wohnung. Fara stellt wie keine andere unter Beweis, dass eine individuelle Einrichtung mit relativ kleinem Budget möglich ist, denn “günstig heißt nicht immer IKEA”. Das gefiel immer mehr Menschen, der Account wuchs, erste Kooperationen mit Möbelmarken nahmen Gestalt an. Sie kuratiert ihre Einrichtung sorgfältig, mischt Flohmarktfunde mit zeitgenössischen Entwürfen. Mit Spiegeln und den richtigen Farben schenkt sie der 59 Quadratmeter großen Wohnung mehr Luft – und wer sie betritt, hat die Quadratmeteranzahl schnell vergessen. Was hingegen sofort ins Auge sticht: alles leuchtet in warmen Farben, die eine Kompensation für die fehlenden Sonnenstrahlen an diesem Herbsttag sind.

V: Eine Sache, die mir sofort aufgefallen ist, als wir hier reingelaufen sind, sind die Farben, die einen sofort ansprechen. Du hast hier in der Wohnung extrem stark auf Pastellfarben gesetzt. Wie kam es dazu? Was macht Farbe mit dir? Warum ist es hier so farbenfroh? Was würdest du Leuten raten, die mit Farbe nicht ganz so mutig sind? 
F: Zu Pastelltönen greife ich, weil sie ein guter Anfang sind, um mit Farbe zu starten. Sie sind zwar bunt und freundlich, aber nicht aufdringlich, werden nicht zu dunkel oder ernst, deswegen gefallen mir Pastelltöne so gut. Farbe bringt einfach Gemütlichkeit und einen persönlichen Touch mit sich. Man kann mit Farbe den Raum transformieren. Zudem kann man die großen Pieces, wenn man sich nicht trauen sollte, in neutralen Farben lassen. Unsere Couch ist hell und die großen Möbel gar nicht so farbig. Durch farbige Teppiche, Decken und Kerzen kann man trotzdem Akzente setzen. 
V: Man kann mutig sein, ohne mutig zu sein, weil Farbe auch immer wieder überstrichen werden kann. 
 F: Und man kann sich eben doch noch mal eine andere Farbe hinstellen.

V: Du hast es ja eben angesprochen. Wir befinden uns in einer Wohnung, die 59 Quadratmeter misst. Trotzdem fühlt es sich so an, als ob wir auf 100 Quadratmeter wären. Wie hast du das geschafft? 
F: Das ist schön zu hören. Ich achte durch die Einrichtung darauf. Was mir gerade beim Streichen des Esszimmers wieder aufgefallen ist, ist, dass die Räume ohne Möbel viel kleiner wirken. Man kann da ordentlich mit den Möbelstücken spielen oder etwas mit Spiegeln bezwecken. Spiegel strecken und weiten den Raum ungemein. Ich mag den großen Spiegel im Esszimmer total. Neben den vielen Spiegeln tragen natürlich auch die hohen Decken dazu bei. 

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die meisten im ganzen Land? 

V: Man steht hier in dem Raum und hat das Gefühl, die doppelte Länge zu haben, weil du eben so viele große Spiegel hast, die jedoch nicht so viel Raum beanspruchen- sie hängen schließlich an der Wand. Ein anderes Thema, was natürlich spannend für uns ist, sind die Kelim, die hier bei dir liegen. Es sind sogar zwei Stück, die es zu dir geschafft haben. Auch da hast du auf Pastellfarben gesetzt. Warum und was machen die Kelim deiner Meinung nach mit der Wohnung? 
F: Wie du schon sagtest, habe ich mich hauptsächlich wegen der Pastellfarben in die Teppiche verliebt. Der Läufer im Flur, den ich auf der Website gesehen habe, war wirklich Liebe auf den ersten Blick. Ich liebe die Kombination aus grün und lila und als ich den sah, wusste ich, dass es der werden muss. In dem anderen Kelim findet sich auch meine heißgeliebte Kombination. Sie gefallen mir unheimlich gut und passen hier unglaublich gut rein.
V: Es passt zu dir, es passt zu der Wohnung. Eine andere Sache, wo es auch um das Thema Farbe geht, sind die Wände im Esszimmer, die du gerade mit einer ganz besonders schönen Farbe von Anna von Mangoldt gestrichen hast. Du hast dir hier ein helles salbei- matchagrün ausgesucht. Warum ist es diese Farbe geworden? 
F: Ich liebe grün total und habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, einen Raum grün zu streichen, da hier vorher gar nichts so wirklich grün war. Ich dachte, dass es jetzt die perfekte Möglichkeit und Zeit ist, um mit einer professionellen Farbberatung einen schönen Grünton auszusuchen, weil grün so vielfältig ist. Ich wollte unbedingt einen hellen, freundlichen Ton. Bei der letzten Farbe, die wir vorher im Esszimmer an den Wänden hatten, hat mich der Graustich gestört. Wir haben in Hamburg so viele graue Tage, weshalb ich davon wegkommen wollte und mir die Farbe „Ceylon“ von Anna von Mangoldt ausgesucht habe. Ceylon wird mit gelben und grünen Partikeln gemischt und wirkt in gar keinem Licht grau. Das war mir besonders wichtig.  
V: Das ist auch wirklich schön geworden. Ich finde in Kombination mit dem Kelim, der da gerade liegt, der auch diese grünen Anmutungen in der Bordüre hat, ist es eine wahnsinnig schöne Kombination, die den Raum superfreundlich, noch gemütlicher und außergewöhnlicher macht. 

So schön und eindrucksvoll sieht die Farbe "Ceylon" von Anna von Mangoldt in Kombination mit unserem passenden Kelim Gashgai aus.

V: Liebe Fara, vielen lieben Dank, dass wir hier sein durften es hat riesigen Spaß gemacht. Ich melde mich nächste Woche wieder an und hoffe, dass es dann noch einmal diese köstlichen Franzbrötchen gibt und wir uns mit dem ein oder anderem Kelim oder Teppich hier noch einmal wiedersehen. Wer weiß? 
F: Ich würd mich freuen. Danke, dass ihr da wart. 
Fara, zuletzt 18 schnelle Fragen:

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